Diese Challenges helfen dir

Vor Antritt der Reise

  • Überlege genau, wie weit und wie lange du verreisen möchtest. Je näher dein Urlaubsziel liegt, desto geringer ist auch der Energieverbrauch und damit die verbrauchten Ressourcen. Passe die Dauer deiner Reise der Entfernung an.
  • Reise beim nächsten Mal mit der Bahn oder dem Fernbus an statt mit dem eigenen Auto oder dem Flugzeug.
  • Nicht zu fliegen oder wenig zu fliegen , ist für das Klima und die Umwelt am besten. Denn jeder Flug ist einer zu viel. Fliege deshalb nur, wenn es wirklich nicht anders geht und überlege dir gut, ob der Flug seine negativen Klimaauswirkungen wert ist.
  • Unterstütze Projekte und Initiativen, die den nachhaltigen Tourismus stärken wollen.
  • Informiere dich vorher über öffentliche Reisemittel vor Ort, denn nicht überall ist man unbedingt auf einen Mietwagen oder das eigene Auto angewiesen.
  • Statt dir den zwanzigsten Reiseführer online zu bestellen, verwende lieber gebrauchte Reiseführer oder leihe dir welche von Freund*innen und Familienmitgliedern.
  • Nutze unsere Siegelübersicht, um eine möglichst umweltfreundliche Unterkunft zu finden.

Im Urlaubsland

  • Verwende Handtücher immer mehrmals , um Wasser einzusparen.
  • Schließe deine Zimmervorhänge tagsüber und verwende die Klimaanlage nur im Notfall.
  • Besuche einen Markt und kaufe regionale und saisonale Lebensmittel – am besten unverpackt.
  • Lasse dich auf die Kultur ein und respektiere die kulturellen Sitten und Gepflogenheiten der einheimischen Bevölkerung. Du willst doch nicht, dass deinetwegen extra deutsche Bratwürstchen eingeflogen werden, oder?
  • Bewege dich mit dem Rad, dem Bus oder Bahn fort oder zu Fuß. So kommst du auch schneller in Kontakt mit Einheimischen.
  • Nimm an einer Führung mit Einheimischen teil. Von ihnen wirst du am meisten lernen können und zugleich die lokale Gemeinde unterstützen.
  • Engagiere dich vor Ort und nimm z. B. an einer CleanUp-Kampagne teil.
  • Sag „Nein!“ zu Tierquälerei als Attraktion für Touristen und verzichte auf Wildtiershows, Elefantenreiten oder Besuche in Zoos mit nicht artgerechter Haltung.

Vor der Heimreise

  • Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Nimm also weder Muscheln, Schnecken noch Korallen (auch in Schmuck) oder andere Tier- und Pflanzenarten gefährdende Souvenirs mit nach Hause. Auch der Sand sollte am Strand bleiben und nicht in deinem Koffer.
  • Vermeide zudem den Kauf von Schnitzereien aus geschützten seltenen Tropenhölzern. Hier kann bei Nichteinhaltung zudem auch eine Strafe bei der Einfuhr nach Deutschland fällig werden.
  • Lebende Souvenirs sind tabu! Ganz egal, ob coole Mini-Schildkröten oder exotische Pflanzen. Bei der Einfuhr müssen nicht nur aufwändige und teure Quarantäneregeln eingehalten werden, sondern auch Schutzbestimmungen beachtet werden. Spar dir den Stress und die Zeit und mache lieber ein paar schöne Fotos am Urlaubsort.
  • Falls es doch ein Souvenir sein soll, kannst du zu FSC-zertifizierten hölzernen Schalen, ätherischen Ölen oder Flechtarbeiten (Hüte, Körbe, Tischsets) greifen.